Vollmilch macht schlank | Das sagen Experten

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Schlank mit Vollmilch

Dass Milch gut schmeckt und auch gesund ist, ist allgemein bekannt. Jetzt haben verschiedene Studien gezeigt, dass Du mit Vollmilch sogar abnehmen kannst. Milch beschleunigt die Fettverbrennung. Du bist länger satt und das Wachstum der Muskeln wird gefördert. Also hilft Vollmilch Dir dabei, fitter und schlanker zu werden.

Experten haben herausgefunden, dass zwei Glas Vollmilch am Tag der Figur und der Fitness zugutekommen. Fünf Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle, dass Milch als Schlankmacher wirken kann.

Damit die Vollmilch erfolgreich in Deine Diät integriert werden kann, nachfolgend die Nährwerte und Inhaltsstoffe.

✓ Vollmilch 3,5 % – Kalorien und Nährwerte pro 100 Gramm
✓ Brennwert: 64,0 kcal / 268,0 kJ
✓ Eiweiß: 3,3 g
✓ Kohlenhydrate: 4,8 g
✓ davon Zucker: 2,8 g
✓ Fett: 3,5 g
✓ Salz: 0,13 g
✓ Broteinheiten: 0,4 g
✓ Cholesterin: 10,0 mg

Vitamine

✓ Vitamin A: 30 µg
✓ Vitamin B1: 40 µg
✓ Vitamin B12: 0,4 µg
✓ Vitamin B6: 50 µg
✓ Vitamin C: 2 mg
✓ Vitamin D: 0,17 µg
✓ Vitamin E: 70 µg

Mineralien

✓ Chlorid: 100 mg
✓ Eisen: 100 µg
✓ Fluorid: 20 µg
✓ Kalium: 150 mg
✓ Kalzium: 120 mg
✓ Magnesium: 12 mg
✓ Natrium: 50 mg
✓ Phosphor: 93 mg
✓ Schwefel: 30 mg
✓ Zink: 0,4 mg

Wer viel Milch trinkt, setzt weniger Fett an

Verschiedene epidemiologische Studien in mehreren Ländern, an denen 1,000 Personen teilnahmen, zeigten, dass die Teilnehmer, die Milch tranken, schlanker waren als die, die keine Milch tranken. Dabei spielte der Fettgehalt der Milch keine Rolle.

Auch das nationale italienische Forschungsinstitut CNR untersuchte mit 1,000 Schülern den Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Fettleibigkeit. Dabei wurde festgestellt, dass Kinder, die keine oder geringe Mengen an Milch tranken, dicker waren als die Schüler,

die regelmäßig Milch tranken. Und schließlich stellte die Académie nationale de médecine in Paris vor drei Jahren fest, das Milchtrinker schlanker sind und außerdem, dass bei ihnen seltener Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde.

Eiweiß, der Sattmacher

Während einer Studie der University of Western Australia wurde herausgefunden, dass der Verzehr von Milch zum Frühstück den Hunger um die Mittagszeit reduziert. Teilnehmer der Studie, die Milch anstatt Fruchtsaft tranken,

waren auch vier Stunden später noch satt und aßen beim Mittagessen im Durchschnitt 50 Kalorien weniger als die Safttrinker. Es wird vermutet, dass die Beschaffenheit der Milch, ihr Laktosegehalt und die Aminosäuren in den Milchproteinen für die gute Sättigung der Milch verantwortlich sein. Genaue Studien darüber wurden noch nicht durchgeführt.

Kalzium, der Fettkiller

Der menschliche Körper benötigt Kalzium für den Knochenaufbau. Kalzium hilft außerdem bei der Fettverbrennung, wie amerikanische und israelische Former herausfanden. Kalzium aus Milchprodukten beschleunigt während einer Diät den Gewichtsverlust und Milch zum Frühstück. Das Kalzium der Milch hat in den Fettzellen eine dreifache Wirkung.

Es verringert den Fettaufbau, es verhindert, dass Fett gespeichert wird und es fördert die Verbrennung des Fettes. Es bindet eine gewisse Menge an Fett aus der Nahrung und der Körper scheidet es unverdaut wieder aus. Es ist noch unklar, ob dieses Ergebnis auch mit reinen Kalziumpräparaten erzielt werden kann.

Außerdem ist in der Vollmilch Vitamin D enthalten, das wichtig für die Regulierung des Kalzium-Spiegels im Blut ist und beim Knochenaufbau eine wichtige Rolle spielt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der tägliche Kalziumbedarf bei einem Erwachsenen bei etwa 900 mg, bei Jugendlichen, Heranwachsenden und Schwangeren bei 1200 mg, bei stillenden Müttern bei 1300 mg täglich.

Auch in den Wechseljahren und ab dem Alter von 65 Jahren liegt der Kalziumbedarf bei 1300 mg. Dabei wird der Körper bei dieser Minimalempfehlung längst nicht optimal versorgt. Die Optimalzufuhr liegt drei- bis fünfmal so hoch. Dabei gibt es noch die folgenden Risikogruppen, die auf jeden Fall einen erhöhten Bedarf an Kalzium und Vitaminen haben:

✓ ältere Menschen,
✓ Raucher,
✓ Menschen mit einem erhöhten Alkoholkonsum
✓ Schwangere
✓ Sportler
✓ Kinder

Gesundes Milchfett

Milchfett hat laut Forschungsergebnissen eine günstige Auswirkung auf den Cholesterinspiegel. Eine kanadische Studie zeigte, dass fettarme Milch zusammen mit Kohlenhydraten nach dem Sport die Regeneration beschleunigt.

Für Vollmilch wurde dafür noch kein Beweis erbracht. Da in fettarmer Milch und in fettreduzierten Milchprodukten oft Zucker zugesetzt wird, um Fett als Geschmacksträger auszugleichen, sollte auf diese Produkte verzichtet werden.

Glykämischer Index der Milch als Stabilisator des Blutzuckers und Vorbeugung gegen Heißhunger

Ein Glas Vollmilch hat etwa 120 kcal und somit etwa 40 kcal mehr als die meisten Säfte. Milch sättigt jedoch sehr gut und daher benötigt man weniger Milch, um den Durst zu löschen. Die Energieaufnahme ist somit geringer.

Der niedrige glykämische Index der Milch hilft dabei, den Blutzucker stabil zu halten und dadurch Heißhungeranfällen vorzubeugen. Der Glykämische Index oder Glyx ist das Maß, das die Wirkung eine kohlenhydrathaltigen Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel bestimmt.

Die Milch-Diät fungiert vor allem unterstützend

Täglich zwei Gläser Milch zu trinken, reicht natürlich nicht aus, damit Du abnimmst. Die Milch unterstützt nur Deine Diät. Zusätzlich solltest Du wenig Kohlenhydrate zu Dir nehmen, reichlich Obst, Gemüse und Eiweiß in Kombination mit Milchprodukten zu Dir nehmen. Sport oder ausreichend Bewegung unterstützt die Gewichtsabnahme zusätzlich.

Im Internet gibt es verschiedene Rechner, mit denen Du Deinen täglichen Kalorienbedarf errechnen kannst. Dabei spielen unter anderem das Geschlecht, das Alter, die berufliche Tätigkeit und das Freizeitverhalten eine Rolle.

Wenn Du Deinen Kalorienbedarf ermittelt hast, kannst Du davon ausgehen, dass Du, wenn Du diese Kalorienmenge zu Dir nimmst, Dein Körpergewicht hältst. Wenn Du mehr Kalorien zu Dir nimmst, nimmst Du zu und wenn Du weniger Kalorien zu Dir nimmst,

verlierst Du Gewicht. Um gesund und wirksam abzunehmen solltest Du etwa 500 Kalorien weniger zu Dir nehmen, als der errechnete Kalorienbedarf. Vergiss nicht, Deine zwei Gläser Milch am Tag bei der Kalorienzufuhr einzubeziehen.

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